,\b:-:chweü'ung. Ich halle. entgegen der allgemeinen .\nsicht. die Erzeugung einer wirklich rPinen Tenuis Yor einem tönenden Laut. insbesondere einem Vocal, für eine Unmöglichkeit. Die ~Iomentanlaute (im strengsten Sinne des Wortes - also die l\Iediae nicht inbegriffen) können nicht isolirt gesprochen werden; sie sind clie einzigen wahren • Consonanten «, sie existiren nur als Grenzen der Dauerlaute. Und wie ich mir nicht die Kante rines Körpers ,·on anderem Stoffe denken kann als ihn selbst. so auch nicht einen tönenden Laul mit tonloser Begrenzung. Die sog. implosive Tenuis welche unmittelbar auf einen tönenden Laut folgt, lässt sich nicht dagegen anflihr<'n ; sie besteht in einem negativen Schalleindrnck. Bei der ExplosiYa wil'd clcl' Verschluss entweder durch einen tönenden oder dmch einen tonlosen Luftstrom gesprengt. Tm crslcl'Cn Fion:::gcräusch (ähnlich \\ie der tönende Blählaut) 11ur in ~ehr gel'ingcm :..'lfos.;e dt'hnba1· nn Sr.111.nc11nl sagt: erst aus sla\\isr.hem 1\Iunde :-PI ih111 klar gPworden wie eine echte Tern1is klinge. Meine -Chcrzeugung dass alle Tenues. 1mt11rlich i11 :,;phr wr:;chieclellem GradP. aspirirl sind. hat für mich in sprachgeschich1licher 1lin-.ichl eine wichtige Consequenx. kh habe hc:hanptcl ( 1880) dass keine Laute eint-(f'!"rhaltet noch au:;gestossen werd<>n. sornh·rn alle Wl'khc sokhen Anschein h·agen, durch 1Ji„=-i111ilalio11 und .\ssimilation aus hc11achharll'n Lauten herrnrgegangen oder in sie über!!<'!mngPn =-iml. Die Steigerung einer rei11e11 Trnui:- zm .\spirnta oder die Enh\icklun()' eines par;1„iti-r ebenso ein Affricationsproccss 1