142 zurück, und jammerte gar sehr um ihr Kind. — Unterdessen kam ein Bote durch den Wald gegangen, und verirrte sich. Aus einem Gebüsche vernahm er die Worte: „Geh', oder ich gebe dir Eins; geh', oder ich gebe dir Eins." — Er geht in das Gebüsch, und sindet aus dem Boden ein kleines Kind und sechs junge Wölfe um dasselbe. Diese fuhren immer auf das Kind zu und schnapp­ ten nach seinen Händchen. Das Kind aber schlug ihnen stets mit dein hölzernen Lössel auf die Nase, und sagte dabei die Worte: „Geb', oder ich gebe dir Eins." — Der Bote verwunderte sich, lies geschwinde dahin, holte einen Prügel und schlug damit die sechs jungen Wölfe todt. Das Kind nahm er geschwind auf die Arme, und eilte aus allen Kräften aus dem Gebüsche. Am Ende des Waldes kamen ihm Bauern mit Heugabeln und Dresch­ flegeln entgegen, und wollten den Wolf erlegen. Die Mutter war unter den Suchenden, und empsieng zu ihrer großen Freude aus den Händen des Boten ihr kleines Kind wieder. Das Kind ließ bis dahin den hölzernen Löffel nicht aus den Händen fahren. Lies den ersten Satz: eine arme Frau." „Auf dem Riesengebirgc lebte Von wem ist in diesem Satze die Rede? Was wird von ihr ausgesagt? Von einer armen Frau. Sie lebte auf dem Riesengebirge. Man kann also in diesem Satze zweierlei unterscheiden: den Gegenstand, von dem geredet wird, und das, was man von ihm aussagt. Jenen heißen wir Gegenstand der Rede; dieses die Aussage. Diese beiden Theile kann man m jedem Satze unterscheiden. Frage bei dem ersten Satze ttach dem Gegenstände der Rede, indem du die Aussage in der Frage verwendest, und beantworte deine Frage gleich: „Wer lebte auf dem Riesen­ gebirge?" „Eine arme Frau." Thu das mit allen Sätzen der Erzählung.