165 b. die Hülfe aus dem Oberland, von Solothurn und aus den Waldstätten; e. der Zug von Bern auf das Schlachtfeld; d. Schlacht und Sieg. Vll. Andenken an den Sieg. 5. Einfluß -er Luft auf die Gefun-heit. (Nr. 0, S. 123.) Die Luft ist unserm Körper so nothwendig als die Nah­ rung, ja man möchte sagen noch nothwendiger, da man wohl einige Zeit ohne Nahrung zubringen kann, kaum aber einige Minrrten ohne Luft. Die Luft ist bald trocken, bald feucht, kalt oder warm, mehr ober weniger verdünnt, oft mit unathembaren Gasarten, z. B. in tiefen Brunnen re., oder mit Rauch, Dampf, Staub w. angcfüllt. Alle diese Beschaffenheiten üben einen verschiedenen, oft nachtheiligen Einfluß auf den Körper aus. Je höher man steigt, desto dünner ist die Luft. Der Mensch kann für längere Zeit eine sehr verdünnte Luft ertragen, wie dies Fahrten in Luftballon und Besteigungen hoher Berge bewiesen haben. Immer ist dies aber mit erschwertem und beschleunigtem Athmen, mit Druck auf derBrust, auch wohl mit heftigem Kopfschmerz bei sehr beschleu­ nigtem Pulse verbunden. So bezeugen es gleichmäßig ein fran zösischer Naturforscher (Gay Lüsfae), der am höchsten, nämlich 2l,000 Fuß hoch, fast zwei Stunden in einem Luftballon aufstieg, ein Engländer, der das höchste Gebirg in Asien, den Himalava, und ein Franzose, der den Montblanc in der Schweiz bestieg. Humboldt und Bonpland, welche die hohe Andeskette in Süd­ amerika bereisten, erzählen viel von den Beschwerden, als sieden Gipfel des Ehimborasso besteigen wollten. In einer Höhe von