32 wohl mit der biblischen Geschichte zusammen, da sie am eindringlichsten diese Gesetze zur Anschauung bringt. Diese Grundanschauung ermöglicht nun ein etwelches Verständnis der Gemeinschaften in Dors, Staat, Kirche. Da diese längst bestehen, haben sie mancherlei Schicksale gehabt. Die Erzählung davon ist die Geschichte. Dem Lehrer bleibt nun überlassen, die geeigneten Geschichten aus der Vaterlandsgeschichte auszuwählen. Das zweite bernische Lesebuch und Tschüdis Lesebuch Mittelklassen für bieten manches Brauchbare. Zum Schluß noch die Erinnerung an den Lehrer, daß er im Anschauungsunterricht nicht planlos verfahren, d. h. nicht heute das und morgen jenes nehmen solle, wie es der Zufall mit sich bringt; sondern daß er eine zweckmäßige durch die Rücksicht auf das Ziel dieses Unterrichtes be­ stimmte Auswahl des Stoffes zu treffen habe. Auch weise Beschränkung ist nöthig; ohne diese leidet er, wie aller Unterricht, an Zerfahrenheit, und statt zu stärken schwächt er ab. Vor einigen Jahren ist eine Anleitung zur Ertheilung des Anschauungsunterrichtes erschienen, welche ungefähr den vom Unterrichtsplan empfohlenen Weg einschlägt. Sic hat den Titel: Theoretisch-praktischcs Handbuch für den Anschauungsunterricht. Lehrcr in Altona. und 636 S.) Von Harder, Das., Hämmcrich. 1853. (XX Das Buch enthält in acht Abschnitten Fol­ gendes: Abschnitt !. 1. Die ersten Unterhaltungen mit neu aufgenommenen ihrem Inhalt. Elementarschülern. trachtung des Schulhauses. hauses. 2. Die Schule 3. Die Menschen in der Schule. 5. Betrachtung eines Wohn­ 6. Die Menschen im elterlichen Hause. Wohnort. — Abschnitt II. mit 4. Be­ 7. Der Der Mensch (in 19 §§). — Ab­