Raum flit Zusahe: 13 Dorset. Folgt dann dem Ruf eines christlichen Polenherzogs, des PiastenKonrad vonMasovien, zum Kampf gegen die altglaubigen Preuhen. Die Preuhen find keine Slawen, sondern ein weslbalkisches Volk. Die Grundschtcht ostbaltischer Raffe (strohblond und Wasserblau, vorstehende Backenknochen, aufgestiilpte Rase, griiblerisch und schwermAig) beretts tn der nordischen tlrzeit durch starken Zuflutz nordischen Bluts vollig umgewandelt (don Stteitaxtleuten und Grohsteingraberleuten); in der grohgermanischen Zett von Ofigermanen — Skircn, Wàndalern und Goten —, schltehlich noch von Wikingem uberlagert und durchsetzt. Das Kulmer Land im Weichselknie, das der Orden erst erobern soil, wird ihm als Lohn versprochen. Lermann von Salza laht stch von Papst und Kaiser das „Geschenk" bestatigen. Auch alles daruber hinaus zu erobernde Land soll dem Orden als Lehen gehoren. Friedrich II. verleiht dem Orden den Reichsadler ins Wappen: das Ordensland ist Retchsfiirstentum. Das Schwarz-Weitz der Ordenstracht wird zur Farbe Preutzens. Eroberung von Preuhen: Anter der Fiihrung des Landmeisters Hermann Balk, eines MSrkers, ziehen die ersten Ritter nach Preutzen (1226) und grunden Thorn (nach der ersten Ordensniederlassung auf dem Berg Thoron in Palastina). Der Orden erkLmpst das Land weichselabwarts, dann langs der Laffkiiste. Grundet die Burgen Kulm, Graudenz, Marienwerder, Elbing: Festungen, Kloster, Berwaltungsstatten zugleich. Ottokar von BSHmen unterstiiht durch einen Kreuzzug den Orden bei der Eroberung des Samlandes und baut auf einem Pregelhiigel etne Lolzburg (1255), der Anfang der ihm zu Ehren ,^vnigsberg" genannten Stadi. Erbitterter Wtderstand der Preuhen. Aber 50 Iahre braucht der Orden, um ganz Ostpreutzen in seine Land zu bekommen. Westpreutzen durch Berhandlungen und Kampf von Polen gewonnen (1343). Die Ostseeprovtnzen: Bremer Domherren und litbische Kaufleute haben schon 1200 die baltischen Kiistenlander „aufgesegelt" und Stadie gegàdet: Riga (1201) und Mitau, Reval und Dorpat. Der Schwertbrliderorden stchert die Lerrschaft uber Kurland, Livland, Estland. Zwischen Preuhen und Kurland breiter Keil der Litauer. Bereinigung der beiden Orden zu gemeinsamem Kampf gegen die Litauer. Aber nur ein schmaler Kustensaum wird als Berbindung Preutzens mit Kurland erkLmpst. Lier Burg und Stadi Memel angelegt. Die deutschen Bauern ziehen weder liber See noch durch das lttauische Kampfgebiet; die baltischen LLnder bleiben von der 56